Fortbildungen und ergänzende Methoden
Um Sie bei Ihren spezifischen Problemen bestmöglich unterstützen zu können, bilde ich mich regelmäßig fort. Dabei lege ich Wert auf wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse, die die Methoden der Pohltherapie® unterstützen und Ihnen einen Mehrwert liefern.
Supervisionen und Spezialthemen der Pohltherapie®
Zu den folgenden Beschwerden und Themen-Schwerpunkten habe ich mich in den letzten Jahren fortgebildet:
- Atmung (2023)
- Beckenbodenbeschwerden (2022)
- Beine (2023)
- Depression (2024)
- Füsse und Gelenk-Deformationen (2026)
- Kloß im Hals (2024)
- Iliopsoas (2026)
- Neuro-Regeneration (2026)
- Schulter, Arme, Hände (2022)
- Schwindel (2023)
- Traumahaltung (2024)
Neueste Erkenntnisse aus der Schmerzforschung
Viele Menschen leiden unter Schmerzen ohne dass es eine Erklärung gibt, warum. Das beunruhigt und macht Angst. Daher kann es für Sie als Betroffenen ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Besserung sein, zu verstehen, wie Schmerz entsteht, was im Nervensystem im Zuge der Schmerzwahrnehmung geschieht und wie Stress, Emotionen und Umweltfaktoren diese Prozesse beeinflussen können.
Schmerz ist zunächst einmal ein wichtiges Schutz-Signal des Gehirns, um den Gesamtorganismus vor größerem Schaden zu bewahren. Schmerz zeigt an, dass Gefahr für Gewebe und Nerven besteht, z.B. nach einer Verletzung. Aber Schmerz ist kein einfaches 1:1 (Verletzung = Schmerz / Schmerz = Verletzung) Phänomen, sondern ein sehr komplexes Zusammenwirken von Immunsystem, vegetativem und endokrinem System und kann auch auftreten, wenn gar keine Gefahr (mehr) für das Gesamtsystem besteht.
Ihnen dieses Wissen parallel zur körperlichen Behandlung zu vermitteln ist ein wichtiger Teil meines Angebots, da dieses Wissen Angst mindern und so häufig schon das Gesamtbefinden verbessern kann.
Fortbildung 2023 (https://www.noigroup.com)
Konzepte aus dem Neuroathletik-Training (NAT)
Jede körperliche Bewegung stellt eine Anforderung an das zentrale Nervensystem (ZNS) dar. Eingeschränkte Funktionen im ZNS können natürliche Bewegungsabläufe blockieren und damit zu Beschwerden führen oder bestehende Beschwerden und Einschränkungen verstetigen. Der Körper ist immer nur so leistungsstark und beweglich, wie das Gehirn es ihm erlaubt, denn Hauptaufgabe des Gehirns ist es, den gesamten Organismus am Leben zu erhalten. Daher entscheidet das Gehirn bei vermeintlich riskanten Bewegungen zugunsten der Sicherheit und wirkt bewegungseinschränkend. Dies kann auf ganz unterschiedliche Weise geschehen, zum Beispiel in Form von Schmerzen oder Muskelverspannungen, einer eingeschränkten Beweglichkeit oder Kraftausdauer.
Bei akuten Verletzungen oder nach Operationen ist diese Reaktion sinnvoll und schützend. Bei langanhaltenden Beschwerden ohne organische Ursache kann sie jedoch einer vollständigen Genesung im Wege stehen. Daher nutze ich selektiv einzelne Methoden des Neuroathletik-Trainings, wenn trotz erfolgreicher Lösung von muskulären und bindegewebigen Verspannungen bestimmte Bewegungsmuster nicht ansteuerbar werden.
Wie der Name Neuroathletik-Training bereits sagt, wurden die entsprechenden Methoden zunächst für das Training von Leistungssportlern entwickelt, um ihnen zu helfen, Blockaden aufzulösen, die die Nutzung ihrer volles Leistungspotentials verhindern. Die Grundlagen des Neuroathletik-Trainings entwickelte Dr. Eric Cobb basierend auf Erkenntnissen aus den Neurowissenschaften und aus der gängigen Praxis von Therapie und Athletiktraining. Darauf aufbauend hat Lars Lienhard das Neuroathletik-Training weiterentwickelt und verfeinert.
Fortbildung 2025 (https://nat-institute.com)
Gaga Movement Language
Gaga ist eine Bewegungssprache, die der langjährige künstlerische Direktor und Choreograf der Batsheva Dance Company in Tel Aviv, Ohad Naharin, nach einer schweren Rückenverletzung zunächst zur Selbst-Therapie entwickelt hat und bis heute ausbaut und unterrichtet. Sie ermöglicht es Menschen jeden Alters oder Fitness-Levels und unabhängig von eventuell vorhandenen Limitierungen, neue Bewegungen zu erkunden, Freiheit, Wohlbehagen, Explosivität zu empfinden und die Verbindung zur eigenen Vorstellungskraft zu stärken. Eingefahrene und einschränkende Muster können überwunden und so positive und freudvolle neue Erfahrungen mit dem eigenen Körper gemacht werden.
Bei langanhaltenden Beschwerden entwickelt sich häufig ein negativer, von Frustrationen begleiteter Blick auf den eigenen Körper, der als „Problem“ wahrgenommen wird. Durch die gezielte Einbindung von Gaga-Elementen in die Behandlung kann diese negative Selbstwahrnehmung spielerisch durchbrochen werden und die vielen Fähigkeiten unseres Körpers rücken wieder mehr in den Vordergrund. Im besten Fall steigert die Kombination von Musik, Bewegung, Wahrnehmung und Fantasie darüber hinaus die Lebensfreude ganz allgemein.
Fortbildung 2025 (https://www.gagapeople.com/en/)
